Neuer Dorfplatz

Hallo liebe Bürger,
in wenigen Wochen sollen die Bauarbeiten an unserem Dorfplatz beginnen. Die Dorfmitte von Oberhundem, die sich  dem Betrachter derzeit als asphaltierte Parkfläche in desolatem Zustand darstellt,  soll durch vollständige Umgestaltung zum strahlenden Mittelpunkt unseres Kirchspiels werden.

Die Schaffung eines multifunktionalen Platzes für Begegnung, Brauchtum und Kultur steht hier im Fokus unserer jahrelangen Bemühungen. Unser ehrgeiziges Ziel ist es, den Platz bis Sommer 2012 an die Vereine  [[&]] Bürger des Kirchspiels feierlich zu übergeben.

Die Gesamtkosten von ca. 80.000 Euro werden zu 50 Prozent durch den Erlös unserer 700-Jahr-Feier gedeckt. Durch die Übernahme Eurer Patenschaften wurde bisher ein Betrag von 15.000 Euro zugesagt. Wir sind sicher, die fehlenden Geldmittel durch weitere Patenschaften und Spenden zu erreichen.

Mit der Eintragung in die Patenschafts-Liste haben viele bereits ihre Unterstützung bekundet. Dafür unseren herzlichsten Dank. Für diejenigen, die sich noch nicht für eine Anzahl von Quadratmetern entschieden haben, bzw. noch nicht in Kenntnis gesetzt wurden, stellen wir hier nochmals kurz das Patenschafts-Konzept vor:

§  Basis-Patenschaft: 1 Quadratmeter = 10 Euro
§  Comfort-Patenschaft: 3 Quadratmeter = 30 Euro
§  Exklusiv-Patenschaft: 5 Quadratmeter = 50 Euro
§  Premium-Patenschaft: Individuell (größer 5 qm)

 
Wir möchten uns nochmals ganz herzlich für die Unterstützung unseres gemeinsamen großen Projektes bedanken und bitten Euch um Überweisung Eures Patenschaftsbeitrags auf die:

Volksbank Bigge Lenne (BLZ 460 628 17)
Konto: 713 485 301
Empfänger: Ortsverband Oberhundem
Verwendungszweck: Patenschaft Dorfplatz

Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Tobias Mettbach, Thomas Richter [[&]] Peter Tröster

Ortsvorsteher

Der Theaterverein Oberhundem präsentiert

Oje, schon wieder eine Leiche


Kriminalkomödie in drei Akten von Brigitte Wiese und Patrick Siebler

Vorstadtganove Toni Knast plant mit seinem Azubi das nächste Ding, welches mithilfe von K.O.-Tropfen über die Bühne gehen soll. Getarnt als Potenzmittel „ Power Porn „wird es irrtümlich von verschiedenen Personen eingenommen, was zu immer neuen Komplikationen führt. So muß die „ Leiche „ des besten Freundes im Gartenhaus auf Entsorgung harren, der zukünftige Schwiegersohn hat sein Zwischenlager in der Garage und der Pfarrer wird einfach in der Schubkarre vor der Kirche abgestellt. Als es schließlich zum scheinbaren Massenmord kommt, wittert der ehrgeizige Reporter seine Chance.


 

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Funde aus dem Kirchenarchiv St. Lambertus

1698 , den 10. November
Die Geschwister Anna und Elisabeth Vogt genannt auff‘m Keller zu Oberhundem, jetzt in Attendorn wohnhaft, übertragen der Kirche zu Oberhundem ihr ererbtes Land auf der Hardt gelegen, Brinksland genannt, mit der Obligation vom 28. März 1675.
(Anmerkung: Der Gutshof Vogt stand an der Stelle des heutigen Wohnhauses von Guido Schwermer. Der dazu gehörige Keller, das heutige Wohnhaus der Familie Dörrenbach/Hesse, wurde ebenfalls von Mitgliedern der Familie Vogt bewohnt. Die Flurbezeichnung „Brinksland“ ist von der altgermanischen Bezeichnung „Brink“ für eine erhöhte Stelle am Rande einer Siedlung abgeleitet.)

1769 , den 1. Mai
Johann Baptist Schnüttgen, apostolischer Notar und Pastor zu Oberhundem leiht von den Vorstehern der Kapelle zu Selbecke, Johann Esleben und Kaspar Schlösser, eine Summe Geld und setzt seinen kupfernen Braukessel nebst seinem Garten, der hinter dem Hause oberhalb Welterkens Hof liegt, zum Pfand.
(Anmerkung: Pfarrer Schnüttgen benötigte Kapital zum Bau unserer neuen Pfarrkirche. Johann Esleben war der Gutsbesitzer des heutigen „Gasthof zur Post“. Kaspar Schlösser war der Gutsbesitzer des unterhalb von Trösters gelegenen Gutshofes „Unterste Schlösser“, der im Jahr 1868 beim großen Oberdorfbrand zerstört wurde. Bei dem Garten handelt es sich wohl um eine Parzelle oberhalb des ehemaligen Hauses Hahn im Inkenweg, die heute zum Friedhof gehört.)

1709 , den 20. Mai
Johann Höynck genannt Mertens, Amtsverwalter zu Bilstein, bestätigt, dass die 200 Gulden, die dem Hermann Dietrich von und zu Bruch, Herr zum Bruch und Würdinghausen, wegen einer falschen Beschuldigung gegen die Vorsteher der Gemeinde Oberhundem auferlegt wurden, halb für die Pfarrkirche und halb für die Schule angelegt werden sollen mit der Maßgabe, dass nach Schulschluss ein Vaterunser und der Englische Gruß für Haus Bruch und das Kirchspiel gebetet werde. Der Pastor muss in derselben Meinung 3 heilige Messen für das Haus Bruch und das Kirchspiel lesen.
(Anmerkung: Der Gutshof Mertens stand an der Stelle des heutigen Wohnhauses von Siegfried Brüggemann. Der große Porphyrbau des Johann Adolf von Fürstenberg wurde im zweiten Weltkrieg vollständig zerstört und war zuletzt im Besitz der Familie Lindemann. Hermann Dietrich von Bruch beschuldigte die Vorsteher Misswirtschaft betrieben zu haben. Die Bezeichnung des Grußes als „englisch“ ist von Engel abgeleitet und hat mit der englischen Sprache nichts zu tun. Es ist das Grußwort des Erzengel Gabriel als er der Jungfrau Maria verkündet, dass sie den Messias gebären werde.)

Tobias Mettbach