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30.08.2007 | Jetzt 300 Mitglieder im Hallenbadverein
Die Arbeiten im Hallenbad schreiten zügig voran und das Ziel „Wiedereröffnung im ersten Quartal 2008“ sollte gelingen. Während im Inneren vor allem an den technischen Gewerken Elektro-, Heizung, Lüftung, Sanitär- und Schwimmbadtechnik gearbeitet wird, soll noch im Monat September der Außenputz durch die ortsansässige Arbeitsgemeinschaft Frido Mettbach und Olaf Tillmann fertig gestellt werden.
Der Investor für den Wellnessbereich steht auch fest und feilt gemeinsam mit dem Architekten und seinem Team an den Ausbaudetails.
Etwas enttäuschend ist die Resonanz auf beantragte Fördermittel, hier muss sich der Verein vorwiegend mit warmherzigen Briefen, anstatt fetter finanzieller Zusagen begnügen. Dies zeigt, dass nur durch den Beitrag und Zusammenhalt der Bürger und Firmen vor Ort ein solches Projekt zu realisieren ist und die Lebensqualität und Wirtschaft in unserer Gemeinde steigert. (Paul-Werner Kleffmann)
Jetzt gehts los!
5.12.2005 | Die Rettung für das Oberhundemer Hallenbad
Am Donnerstagabend wurde in der Aula der Hauptschule in Kirchhundem eine fast unendliche Geschichte mit gutem Ausgang beendet.Mit 15 Ja-Stimmen, zehn Nein-Stimmen und einer Enthaltung entschied sich der Rat der Gemeinde Kirchhundem zur Übernahme des Oberhundemer Hallenbades durch den Verein Bad am Rothaarsteig. Verbunden mit der Übergabe ist ein jährlicher Zuschuss in Höhe von 150.000 Euro über einen Zeitraum von 25 Jahren, was einer Sanierungssumme von etwa 1.5 Millionen Euro entspricht. Über diesen Betrag wird die Gemeinde eine Bürgschaft übernehmen. Vorausgegangen waren heiße Diskussionen der einzelnen Fraktionen.
Über 300 Zuhörer verfolgten in der vollbesetzten Aula die Entscheidung um das vor 35 Jahren gebaute Hallenbad in Oberhundem. CDU-Ratsvertreter Herbert Hanses hob noch einmal die Bedeutung des Bades für den Tourismus, den Sport, das Schulschwimmen und die vielen Vereinen, allen voran die DLRG Oberhundem, hervor. Lobend stellte das Ratsmitglied die Arbeit des eigens gegründeten Vereins Bad am Rothaarsteig hervor. „Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, Eigeninitiative zu zeigen, die zukünftig immer öfter gefragt ist. Hier wird ein positives Signal gesetzt und es ist ein Schritt in die Zukunft, denn dieser Verein ist Vorreiter für alle sich noch bildenden Vereine.
Die SPD-Fraktion plädierte für einen Abriss und den Neubau eines Lehrschwimmbeckens im Zentralort Kirchhundem. Heute haben wir erstmals die Chance ein neues Bad zu beschließen, das in unmittelbarer Nähe der zwei größten Schulen mit 500 Schülern entstehen könnte, so deren Fraktionsvorsitzender Wolfgang Siebert, der aber auch das Engagement des Trägervereins lobend erwähnte. Doch dieser Antrag wurde ebenso abgelehnt wie die endgültige Schließung des Oberhundemer Bades zum 31. Dezember. Vor der Abstimmung machte Karl-Josef Cordes von der CDU seine Bedenken deutlich: Hier wird in die Taschen der Bürger gegriffen. Als einfach utopisch bezeichnete die neue Ratsvertreterin Margret Hennecke den Bau eines neues Bades. Während Anne Szymczak von den Grünen bei ihrer Meinung gegen eine Sanierung blieb, stimmte die UK-Fraktion geschlossen für die Übergabe an den Verein Bad am Rothaarsteig.
Der Förderverein nahm die Entscheidung des Rates mit Erleichterung auf, obwohl die jetzt zugesagten Mittel deutlich niedriger sind als die erforderlichen Summen, die von zwei Architektenbüros ermittelt wurden. Der Dank des Vereins gilt allen, die zum Erhalt des Bades beigetragen haben. Nun erhofft man sich angesichts der knappen finanziellen Mittel weiterhin die Einsatzbereitschaft der Mitglieder und eine großzügige Spendenbereitschaft von Sponsoren und Gemeindebürgern, damit das Bad erhalten bleibt.
26.10.2006 | Trägerverein Bad am Rothaarsteig
Die Planungen für die Sanierung des Hallenbades in Oberhundem sind abgeschlossen und die notwendigen Ausschreibungen an Firmen verschickt. Jetzt wird auf den Rückgang der Angebote gewartet und mit Bekanntwerden der Ergebnisse kann der Wirtschaftsplan dem Rat der Gemeinde Kirchhundem am 16. November 2006 in der Ratssitzung vorgestellt werden.Im vergangenen Jahr wurden in nahezu 1.000 ehrenamtlichen Stunden eine Vielzahl an Details festgelegt. Unter anderem war es erforderlich geeignete wirtschaftliche Heizsysteme auszusuchen, Fördermöglichkeiten abzuklopfen und die innere und äußere Gestaltung des Bades mit Leben zu erfüllen.
Ein Highlight war die vom Trägerverein und Skiclub Oberhundem, zugunsten des Hallenbades durchgeführte Panorama-Mountainbike und Wandertour mit anschließender Abbruchparty.
Bei strahlendem Wetter konnten 69 Teilnehmer auf die von Klaus Hochstein ausgearbeiteten unterschiedlichen Strecken geschickt werden. Die Auswahl der Strecken wurde von allen Seiten gelobt.
Geehrt wurden die älteste und die jüngste Teilnehmerin sowie die stärkste Gruppe. Mit dabei war auch Bürgermeister Michael Grobbel, der trotz eines Fahrradplattfußes bereits bei der Anreise, die 40 km Distanz bewältigte. Auch bei der anschließenden Abbruchparty war die Stimmung gut und ausgelassenen.
Einziger Wehrmutstropfen war die doch etwas geringe Teilnahme sowohl bei der Sportveranstaltung wie auch bei der anschließenden Abbruchparty. Gefreut hat sich der Trägerverein über Interesse und Teilnahme verschiedener Ratsvertreter sowie der Vertreter des Gemeindesportbundes.
Partyservice Werner Hesse, Krombacher Brauerei und Heiners Bikeshop, Elspe. Zu gewinnen gab es ein BMX-Rad, 50 Liter Krombacher Pils, ein Spanferkel und weitere attraktive Preise der Sponsoren.
Ohne die starke Unterstützung des Skiclubs Oberhundem wäre die Durchführung der Veranstaltung nicht möglich gewesen. Der TV Oberhundem hat dem Trägerverein kostenlos Zelte zur Verfügung gestellt. Für die reibungslose Bedienung im Bierrondel haben das Team um Jungschützenkönig Henning Sürken, verstärkt durch DLRG-Mitglieder Sorge getragen Für das kulinarische Wohl am Grill war der amtierende Schützenkönig Franz-Josef „Biber“ Wesener verantwortlich.
Der Trägerverein wird bei einem positiven Entscheid für den Erhalt des Bades am 16. November, auch im nächsten Jahr eine vergleichbare Veranstaltung durchführen und würde sich über eine regere Teilnahme freuen.(Paul Kleffmann)
24.08.2006 | Stand der Planung Hallenbad
Der Bauantrag für den Umbau des Hallenbades wurde zwischenzeitlich beim Kreis Olpe eingereicht. Das beauftragte Planungsbüro arbeitet nun mit Hochdruck an der Ausführungsplanung.Ende August sollen mehrere unterschiedliche Entwürfe zur Fassadengestaltung vorgelegt werden. Sicher ist, dass die vorhandene Waschbetonfassade abgenommen und die Wärmedämmung der Außenmauern erheblich verbessert wird. Es wurden bereits mehre Varianten diskutiert. Sowohl Holz, wie auch verschiedene farbige Putzflächen oder eine Kombination aus beidem kommt in Betracht. Wichtig für den Trägerverein ist dabei nicht nur der gestalterische Aspekt, sondern auch die Kosten für Bau und Pflege.
Im Innenbereich ist der Trägerverein gemeinsam mit den Fachplanern dabei, die Auswahl der Energieversorgung zu treffen. Der Fachplaner für technische Gebäudeausrüstung hat 10 Varianten, mit der Kombination unterschiedlicher Energieträger, untersucht. Dabei wurden die jeweiligen Investitions- und Betriebskosten gegenübergestellt.
Die Auswahl hierbei muss ausreichend bedacht sein, weil z. B. der Einsatz regenerativer Techniken hohe Investitionskosten und komplizierte Anlagentechnik (Fachpersonal notwendig) erfordert. Der Einsatz herkömmlicher Technik hat aber Betriebskosten die an steigende Öl- und Gaspreise gekoppelt sind zur Folge. (Paul Kleffmann)
29.06.2006 | Neues vom Bad am Rothaarsteig
Der abschließende Entwurf zum Umbau des Hallenbades liegt zwischenzeitlich vor und wurde den Fraktionen des Rates der Gemeinde Kirchhundem am Mittwoch, den 28. Juni 2006 im Hotel Kinner in Würdinghausen vorgestellt.Ziel des Trägervereins ist es, mit der vorgesehenden Modernisierung das Bad einerseits für die Besucher anziehender zu machen, andererseits aber gleichzeitig die Betriebskosten zu senken und die Baukosten auf ein minimales Maß herabzusetzen.
In der Planung wurde daher darauf geachtet, das möglichst wenig in die Statik des Gebäudes eingegriffen wird. Dies führt automatisch zu einer Senkung der Umbaukosten. Die neu geschaffene Liegefläche in der Schwimmhalle, sowie der Aufbruch der Westfassade steigern die Attraktivität des Bades und reduzieren Kosten für künstliche Beleuchtung.
Der links vom Eingang gelegene Saunabereich wird vom Trägerverein lediglich im Rohbau hergestellt. Es ist beabsichtigt diesen Teil unterzuvermieten und den Ausbau vom zukünftigen Pächter herstellen zu lassen.
Der auf dem östlichen Grundstücksteil in Umrissen dargestellte Saunagarten ist eine Option für eine eventuelle Erweiterung des Wellnessbereiches. Das Flurstück ist nicht im Besitz der Gemeinde Kirchhundem. Die Realisierung hängt ab von der Zustimmung des Grundstückseigentümers und der Investitionsbereistschaft der zukünftigen Betreiber.
Die weitere Planung wird zügig voran getrieben und es ist beabsichtigt bereits in den Sommermonaten die notwendigen Ausschreibungen vorzubereiten.(Paul Kleffmann)




















